Die fünfte Auflage des Tübinger Herbstsprints 2009 hatte wirklich jedem etwas zu bieten. Auch das feuchte Wetter konnte die Zuschauer kaum abhalten, um etwa vierzig spannende und kampfbegeisterte Qualifikations- und Finalläufe lautstark zu unterstützen. Die immer grösser werdende Regatta konnte diesmal sogar Ruderer aus Paris begrüssen sowie den amtierenden Weltmeister und Peking-Olympiateilnehmer Urs Käufer, der den Ulmer Vereinsachter verstärkte. Das spannende Rennen wurde von den Ulmern verdient vor den Stuttgartern gewonnen.
Der Neptun Konstanz hatte für 7 Rennen gemeldet und konnte mit der angereisten Mixed- Mannschaft aus der von Sebastian Ahlhelm trainierten Mastergruppe viermal auf das Siegertreppchen steigen. Ein paar kurzfristige Umbesetzungen in den Grossbooten konnten durch Ruderer vom Ueberlinger Ruderclub Bodan Andreas Fundinger und Björn Quade sowie Tina Hekeler vom Nürtinger Ruderverein kompensiert werden. Herzlichen Dank. Den ersten Sieg holte sich der Männer-Gig-Doppelvierer m.St. in der Besatzung: S.Ahlhelm, M. Koslowski, R. Senne, T. Breetsch mit Stf A. Semmler, die einen Start-Ziel-Sieg hinlegten. Der Männerachter, der in dieser Zusammensetzung noch nie gestartet war (R. Senne, B. Quade, T. Breetsch, A. Fundinger, H. Sorgius, M. Koslowski, T. Kirchhof, S. Ahlhelm und Stf. A. Semmler) wurde im Vorlauf von dem Ulmer Achter in den Hoffnungslauf geschickt. Im Hoffnungslauf kämpften das Team vom Neptun mit der Tübinger Mannschaft um den Einzug ins Finale. Mit eine Bugkastenlängevorsprung konnte sich die Tübinger den Einzug sichern. Helmut Sorgius ging im Männer-Einer für die Neptuner an den Start. Mit einem klaren Start Ziel Sieg konnte er sich einen Startplatz im Finale sichern. In dem stark besetzen Feld war leider nur ein knapper zweiter Platz für den Neptuner drin. Danach mussten S. Ahlhelm, T. Kirchhof, A. Fundinger und B. Quade im Masters Männer Doppelvierer sich der Konkurrenz aus Tübingen stellen und konnten das Rennen souverän für sich entscheiden. Gespannt war man auf das Abschneiden unseres Neptun Mixed-Achters. Endlich konnte der Rennachter aus Holz, „Neptun“, wieder mal zeigen, dass es noch nicht zum alten Eisen gehört. Steuerfrau Maureen Koslowski hatte die Mannschaft und das gegnerische Feld voll im Griff. Auf den letzten Metern wurde das Rennen noch mal extrem spannend knapp. Mit Zielfotoentscheidung und 5 cm Vorsprung konnten die Konstanzer das Rennen für sich entscheiden. Der Jubel im Boot – bestehend aus C. Beierle, A. Semmler, A. Graul, T. Hekeler, M. Koslowski, T. Breetsch, T. Kirchhof, S. Ahlhelm und Stf. M. Koslowski – war riesig. Ebenso ging ein Frauen-Doppelvierer des Neptuns an den Start. Hier gelang es A. Graul, C. Beierle, T. Hekeler und A. Semmler in einem kämpferischen Rennen die Nase im Ziel vorne zu haben. Glückliche Gesichter und ein Strahlen in den Augen der Ruderinnen und Begleiter. Es war eine klasse Atmosphäre, die Organisation ohne Tadel, eine lobenswerte und zugleich leckere Verpflegungsangebote des ausrichtenden Vereins „Fidelia“. Prima. Sehr zufrieden konnten die Konstanzer Ruderinnen und Ruderer sich auf dem Heimweg machen. Die nächste sportliche Herausforderungen erwartet sie schon. Der Rudertriathlon in Waldshut am nächsten Wochenende und der Saisonabschluss Sevilla, Spanien, im Dezember. |